{"id":280,"date":"2017-05-21T22:26:34","date_gmt":"2017-05-21T20:26:34","guid":{"rendered":"http:\/\/flockofideas.com\/?p=280"},"modified":"2017-05-22T03:16:19","modified_gmt":"2017-05-22T01:16:19","slug":"der-suizid-im-liberalismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.flockofideas.com\/index.php\/2017\/05\/21\/der-suizid-im-liberalismus\/","title":{"rendered":"Der Suizid im Liberalismus"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>&#8220;Es gibt nur ein wirklich ernstes philosophisches Problem: den Selbstmord. Sich entscheiden, ob das Leben es wert ist, gelebt zu werden oder nicht, hei\u00dft auf die Grundfrage der Philosophie antworten. Alles andere \u2013 ob die Welt drei Dimensionen und der Geist neun oder zw\u00f6lf Kategorien hat \u2013 kommt sp\u00e4ter. Das sind Spielereien; erst muss man antworten.&#8221;<\/p>\n<p><em>(Albert Camus, Le Mythe de Sisyphe, 1942, dt. \u00dcbersetzung)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Nicht erst seit Albert Camus ist der Suizid ein kontroverses Thema in der Philosophie. Der Liberalimus setzt sich als politische Philosophie lediglich indirekt mit der Thematik auseinander, da er weder Verbote noch Gebote ausspricht, sondern den Suizid als Teil der Menschenw\u00fcrde auffasst.<\/p>\n<p><strong>Griechische Philosophie und Stoa<\/strong><\/p>\n<p>Eine grunds\u00e4tzlich ablehnende Haltung geben\u00fcber dem Suizid finden wir bei Sokrates, der in Platons <em><a href=\"http:\/\/www.perseus.tufts.edu\/hopper\/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0170%3Atext%3DPhaedo%3Asection%3D62b\">&#8220;Phaidon&#8221;<\/a> <\/em>die Entscheidung \u00fcber Leben und Tod den G\u00f6ttern \u00fcberl\u00e4sst. Aristoteles schloss sich dieser Meinung an.<\/p>\n<p>Demgegen\u00fcber finden wir insbesondere bei den Stoikern eine positive Haltung gegen\u00fcber dem Suizid. F\u00fcr den Stoiker ist nicht entscheidend, dass man lebt, sondern wie man lebt. Namentlich schrieb Seneca in den Briefen an Lucilius:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eFinden wirst du auch Lehrer der Philosophie, die bestreiten, man d\u00fcrfe Gewalt antun dem eigenen Leben, und es f\u00fcr Gottesl\u00e4sterung erkl\u00e4ren, selbst sein eigener M\u00f6rder zu werden [&#8230;] Wer das sagt, sieht nicht, dass er den Weg zur Freiheit verschlie\u00dft. Nichts besseres hat uns das ewige Gesetz geleistet, als dass es uns einen einzigen Eingang in das Leben gegeben, Ausg\u00e4nge viele. Ich soll warten auf einer Krankheit Grausamkeit oder eines Menschen, obwohl ich in der Lage bin, mitten durch die Qualen ins Freie zu gehen und Widerw\u00e4rtiges beiseite zu sto\u00dfen? Das ist das einzige, weswegen wir \u00fcber das Leben nicht klagen k\u00f6nnen: niemanden h\u00e4lt es.\u201c<\/p>\n<p><em>(Epistulae Morales ad Lucilium 70.14-15).<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Christentum<\/strong><\/p>\n<p>Diese klaren Worte wurden jedoch von der Kirche abgelehnt. Im ersten Buch seines Werks <a href=\"http:\/\/www.unifr.ch\/bkv\/kapitel1919-17.htm\">&#8220;De Civitate Dei&#8221;<\/a> (Gottesstaat) betonte der Kirchenvater Augustinus im 5. Jahrhundert n. Chr., dass der Dekalog (zehn Gebote) nicht nur die Fremdt\u00f6tung sondern auch den Suizid mitumfasse:<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;Allerdings n\u00e4mlich ist, wenn es nicht einmal gestattet ist, aus eigener Vollmacht einen \u00dcbelt\u00e4ter zu t\u00f6ten, es sei denn, da\u00df ein Gesetz die Befugnis gibt, ihn zu t\u00f6ten, nat\u00fcrlich auch der Selbstm\u00f6rder ein M\u00f6rder, und er l\u00e4dt durch den Selbstmord umso gr\u00f6\u00dfere Schuld auf sich, je weniger er schuld ist an der Ursache, die ihn zum Selbstmord treibt.&#8221;<\/p>\n<p><em>(Buch 1, 17)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Anders als bei Seneca soll es f\u00fcr den gl\u00e4ubigen Christen keinen eigenst\u00e4ndigen Ausweg aus dem Leben geben d\u00fcrfen. Das Leben erh\u00e4lt damit einen Eigenwert, \u00fcber den nur Gott bestimmen kann. Er gibt Leben, und er alleine entscheidet, wann er es zur\u00fcck nimmt.<\/p>\n<p>Im Unterschied zu den fern\u00f6stlichen Weltanschauungen (Hinduismus, Konfuzianismus und teils Buddhismus) folgen alle grossen abrahamitischen Religionen dieser Pr\u00e4misse.<\/p>\n<p><strong>Humanismus und Aufkl\u00e4rung<\/strong><\/p>\n<p>Der Liberalismus findet nicht nur in den griechischen und r\u00f6mischen Ideen seine Vorl\u00e4ufer, sondern insbesondere auch bei den Denkern des Humanismus. Michel de Montaigne hat sich fast wortw\u00f6rtlich der Meinung Senecas angeschlossen, als er in seinen Essais (1580) schrieb:<\/p>\n<blockquote><p>\u201e[&#8230;] man sagt, [&#8230;] das gn\u00e4digste Geschenk der Natur, das uns jeden Grund zur Klage \u00fcber unser Los nehme, bestehe darin, dass sie uns den Schl\u00fcssel zum Weg ins Freie \u00fcberlassen habe. Sie hat nur einen Eingang ins Leben vorgesehen, aber hunderttausend Ausg\u00e4nge.\u201c<\/p>\n<p><em>(Essais 2,3)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>In Weiterentwicklung der antiken Tradition (insb. der <em>&#8220;humanitas&#8221;<\/em> in Ciceros Werk) betonte der Humanismus die W\u00fcrde des Individuums aufgrund seiner Natur und Vernunft.<\/p>\n<p>Die <em>Entscheidungsfreiheit<\/em> wurde sodann als wesentlicher Bestandteil der Menschenw\u00fcrde betrachtet. In den Worten Samuel von Pufendorfs (1672):<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDer Mensch ist von h\u00f6chster W\u00fcrde, weil er eine Seele hat, die ausgezeichnet ist durch das Licht des Verstandes, durch die F\u00e4higkeit, die Dinge zu beurteilen und sich frei zu entscheiden, und die sich in vielen K\u00fcnsten auskennt.\u201c<\/p>\n<p><em>(De iure naturae et gentium, 2. Buch, 1. Kapitel, \u00a7 5)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Ferner besch\u00e4ftigte sich David Hume in seiner Schrift <a href=\"http:\/\/www.davidhume.org\/texts\/suis.html\">&#8220;Of suicide&#8221;<\/a> (1777) ausf\u00fchrlich mit der Thematik. Dabei kam Hume zum Schluss, dass moralische Verurteilungen fehl am Platz seien. Der Suizid sei weder moralisch noch unmoralisch, sondern ein tr\u00f6stender Notausgang f\u00fcr den Einzelnen, <em>&#8220;[which] would effectually free him from all danger of misery&#8221;<\/em>.<\/p>\n<p>Dem entgegnete Immanuel Kant, dass der Suizid dem Grundgesetz der praktischen Vernunft widerspreche, wonach der Mensch durch sein Handeln sich selbst zu best\u00e4tigen habe. Der Mensch sei eben Zweck, und niemals Mittel. Indem der Suizident den Suizid w\u00e4hle, stelle er im Widerspruch zu seiner Vernunft sein Menschsein in Frage. F\u00fcr Kant ist die &#8220;Selbstentleibung&#8221; darum ein Verbrechen, ja <a href=\"https:\/\/korpora.zim.uni-duisburg-essen.de\/kant\/aa06\/422.html\">Mord<\/a> (Die Metaphysik der Sitten, \u00a7 6, 1797). Weil bei Kant das Prinzip der Selbsterhaltung bereits in der Pr\u00e4misse steckt, ist die Entscheidungsfreiheit im Suizid lediglich eine vermeintliche.<\/p>\n<p><strong>Suizid im Nationalsozialismus<\/strong><\/p>\n<p>In einer Gesellschaft, in welcher das \u00f6ffentliche Interesse mit Zwang vor das Eigeninteresse gestellt wird, kann der sebstbestimmte Tod zu einem politischen Akt werden: <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Selbstmord-Dritten-Reich-Christian-Goeschel\/dp\/3518422693\">Wenigstens<\/a> die Entscheidung \u00fcber ihren Tod wollten viele Juden und Personen verfolgter Minderheiten nicht den Nationalsozialisten \u00fcberlassen. So waren ihre Handlungen Ausdruck des Widestands gegen eine Ordnung, welche das Leben ganz grunds\u00e4tzlich nicht wertsch\u00e4tzte.<\/p>\n<p>Es ist darum nicht erstaunlich, dass auch Deutsche, die den Suizid w\u00e4hlten, als minderwertige Menschen angesehen wurden. Eine solche Handlung wurde zudem als Pflichtverletzung gegen\u00fcber dem <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/staat-und-recht\/sterbehilfe-du-darfst-sterbehilfe-soll-bleiben-wie-sie-ist-13540044.html\">Staat<\/a> betrachtet. Ironischerweise w\u00e4hlte letztendlich auch Adolf Hitler angesichts der Ausweglosigkeit des Krieges den Freitod. F\u00fcr seine Anh\u00e4nger wurde sein Suizid zum hochstilisierten Beweis des M\u00e4rtyrertums.<\/p>\n<p><strong>Straffreiheit und Toleranz in der modernen liberalen Ordnung<\/strong><\/p>\n<p>Mit der Anerkennung der Glaubensfreiheit in den demokratischen Verfassungen des Westens wurde der Suizid von seiner metaphysischen Ballast befreit: Nunmehr bestimmte der Staat \u00fcber die dessen Legalit\u00e4t. Relativ bald etablierte sich die Einsicht, dass der Suizid grunds\u00e4tzlich <em>straffrei<\/em> sein sollte (in Preussen bspw. 1851), wobei sich die Diskussionen allerdings in vielen Staaten bis heute um das zul\u00e4ssige Mass der Beihilfe zum Suizid drehen.<\/p>\n<p>Der Liberalismus als politische Philosophie kann grunds\u00e4tzlich nichts \u00fcber das Psychologische und Seelische aussagen. In Ludwig von Mises\u2019 Worten (1927):<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;Nicht aus Geringsch\u00e4tzung der seelischen G\u00fcter richtet der Liberalismus sein Augenmerk ausschliesslich auf das Materielle, sondern weil er der \u00dcberzeugung ist, da\u00df das H\u00f6chste und Tiefste im Menschen durch \u00e4ussere Regelung nicht ber\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Er sucht nur \u00e4usseren Wohlstand zu schaffen, weil er wei\u00df, da\u00df der innere, der seelische Reichtum dem Menschen nicht von au\u00dfen kommen kann, sondern nur aus der eigenen Brust. Er will nichts anderes schaffen als die \u00e4u\u00dferen Vorbedingungen f\u00fcr die Entfaltung des inneren Lebens.&#8221;<\/p>\n<p><em>(Liberalismus, 4)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Der klassische Liberalismus fordert indes <em>Toleranz<\/em>. Er fordert Toleranz gegen\u00fcber Andersdenkenden und Andershandelnden. Die liberale Haltung besteht also im respektvollen Umgang mit einem zumeist psychologischen Ph\u00e4nomen, das in der Regel f\u00fcr Aussenstehende nur schwer oder gar nicht fassbar ist.<\/p>\n<p>Der Suizid soll als Realisierung des letzten Willens offenstehen. Wo auch immer ein Mensch nach reiflicher \u00dcberlegung zur \u00dcberzeugung gelangt, dass er diesen Weg w\u00e4hlen m\u00f6chte, soll ihm dieses nat\u00fcrliche Recht nicht verwehrt werden k\u00f6nnen \u2013 weder von einer religi\u00f6sen Gruppierung noch vom Staat. Der Mensch \u2013 in Anlehnung an Hume \u2013 schuldet der Gemeinschaft nichts; sein freier Wille soll nicht durch N\u00fctzlichkeitserw\u00e4gungen eingeschr\u00e4nkt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>F\u00fcr einen Liberalen muss sich eine solche Haltung bereits aus der Verf\u00fcgungshoheit \u00fcber den eigenen K\u00f6rper ergeben. Ein Verbot w\u00fcrde n\u00e4mlich immer auch die (freilich rein hypothetische) vollst\u00e4ndige Fremdkontrolle des eigenen K\u00f6rpers bedeuten.<\/p>\n<p>Anders als Kant meinte, stellt der Suizid auch keine moralische Selbstverneinung dar, sondern die Verwirklichung des freien letzten Willens. Nur wenn dieser freie Wille eingeschr\u00e4nkt ist, im Sinne Ludwig Wittgensteins eine \u201e\u00dcberrumpelung\u201c (Kontrollverlust) vorliegt, kann nicht von einer \u201ereiflich \u00fcberlegten\u201c Entscheidung gesprochen werden.<\/p>\n<p>Der Liberalismus setzt dem selbstgew\u00e4hlten Tod allerdings dort eine Schranke, wo andere Menschen zu Schaden kommen k\u00f6nnten. Keine Toleranz erh\u00e4lt darum der Selbstmordattent\u00e4ter, der sich aufgrund seiner intoleranten Ideologie t\u00f6tet. Problematisch (aber verst\u00e4ndlich) ist die Frage, ob das Vorliegen einer Verantwortung des Suizidenten f\u00fcr andere Menschen, wie etwa seine Kinder, die Suizidhandlung als verwerflich erscheinen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Die Toleranz gegen\u00fcber der Entscheidungsfreiheit und damit der W\u00fcrde des Menschen ist die St\u00e4rke des Liberalismus. Diese Toleranz ist nicht bedingt oder abh\u00e4ngig vom Willen einer Autorit\u00e4t, und sie macht insbesondere vor dem Tod nicht halt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Quellen:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><a href=\"http:\/\/flockofideas.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/Antrittsvorlesung_von_Herrn_Prof._Dr._Stoecker_2006.pdf\">Antrittsvorlesung<\/a> Prof. Ralf Stoecker, 2006 <\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Suizid#Suizid_in_Weltanschauungen\">Suizid in Weltanschauungen (Wikipedia)<\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Es gibt nur ein wirklich ernstes philosophisches Problem: den Selbstmord. Sich entscheiden, ob das Leben es wert ist, gelebt zu werden oder nicht, hei\u00dft auf die Grundfrage der Philosophie antworten. Alles andere \u2013 ob die Welt drei Dimensionen und der Geist neun oder zw\u00f6lf Kategorien hat \u2013 kommt sp\u00e4ter. 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